Jakob Schmitz – Die technische Analyse historischer Aktien enthüllt!
Jakob Schmitz – Aufbruch auf Aktien!: Die technische Analyse
Bei “Jakob Schmitz – Aufbruch auf Aktien!” handelt es sich um einen bibliophilen Bildband, der historische Wertpapiere in originalgetreuen, großformatigen Reproduktionen präsentiert. Der primäre technische USP liegt in der Makro-Abbildung: Die Zertifikate werden nicht verkleinert oder als Miniatur abgedruckt, sondern in einem Format, das die filigranen Stiche, Vignetten und ornamentalen Rahmen der Originale nahezu lebensgroß wiedergibt. Dies unterscheidet das Werk von herkömmlichen Katalogen oder Nachschlagewerken, die Wertpapiere meist verkleinert und oft in Schwarzweiß zeigen. Der Bildband richtet sich an Sammler historischer Wertpapiere, Wirtschaftshistoriker und Liebhaber der Druckgrafik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Das Buch ist im Battenberg Verlag erschienen, einem Fachverlag für Numismatik und historische Wertpapiere, und trägt die ISBN 978-3-87881-101-5. Der Zustand „Neu“ bedeutet, dass es sich um eine unbenutzte Ausgabe handelt, die direkt aus dem Verlag oder dessen Vertriebskanal stammt – ohne Gebrauchsspuren, ohne Einträge, mit unbeschädigter Bindung und vollständigen Tafeln. Der Versand erfolgt nach Empfängerangabe aus Deutschland, was die Lieferzeit auf ca. zwei bis fünf Werktage verkürzt und die Verzollung innerhalb der EU entfällt.
Die Zielgruppe umfasst zwei Segmente: Einerseits institutionelle Nutzer wie Bibliotheken, Archive und wirtschaftshistorische Forschungseinrichtungen, die die Reproduktionen als Referenzmaterial benötigen. Andererseits private Sammler, die ihre Dokumentation zu historischen Aktiengesellschaften ergänzen oder ein repräsentatives Standardwerk zu diesem Thema besitzen möchten. Für den rein dekorativen Zweck ist das Buch weniger geeignet – die Tafeln sind nicht zum Einrahmen vorgesehen, sondern als gebundene Sammlung.
Die Bindung ist fester Hardcover mit Fadenheftung, das Papier ist ein hochwertiger, säurefreier Kunstdruckkarton von 170 g/m², der die Lichtechtheit der Abbildungen über Jahrzehnte erhalten soll. Die Farbwiedergabe erfolgt im Vierfarb-Offsetdruck mit Feinraster 60 L/cm, um die Nuancen der oft mehrfarbigen Wertpapiere (z. B. kupferrot, grünlich, gold) abzubilden.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Titel | Aufbruch auf Aktien! Die schönsten historischen Wertpapiere |
| Autor | Jakob Schmitz |
| ISBN | 978-3-87881-101-5 |
| Verlag | Battenberg Verlag |
| Auflage | 1. Auflage 2001 (mehrere Nachdrucke, aktuell Neuauflage 2020) |
| Seitenzahl | 160 Seiten |
| Format | 34 × 25 cm (Quart, geschlossen) |
| Einband | Hardcover mit Schutzumschlag, Fadenheftung |
| Abbildungen | 85 ganzseitige, farbige Tafeln mit historischen Wertpapieren |
| Abbildungsmaßstab | Originalgetreue Größe (1:1) bis zum Maximalformat des Buches (34 × 25 cm) |
| Papier | holzfrei, matt gestrichen, 170 g/m², säurefrei (ISO 9706) |
| Gewicht | ca. 1.220 g (inkl. Schutzumschlag) |
| Zustand | Neu (unbenutzt, originalverpackt in Folie) |
| GTIN (EAN) | 9783878811015 |
Die Gewichtsangabe basiert auf der Messung eines Exemplars der Neuauflage 2020 und kann bei anderen Auflagen geringfügig abweichen.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 219,00 EUR
Der Neupreis von 219,00 EUR positioniert das Buch im oberen Segment des Sachbuchmarktes. Vergleicht man die gebotene Spezifikation – 85 farbige, originalgroße Tafeln, gebundene Ausgabe auf alterungsbeständigem Papier – mit vergleichbaren Bildbänden anderer Verlage (z. B. „Prachtvolle Aktien“ im Hause Battenberg oder „Historische Wertpapiere“ im Börsenbuchverlag), liegt dieser Preis exakt im üblichen Niveau für Fachpublikationen mit hohem Bildanteil und kleinem Druckvolumen.
Ein kalkulatorischer Vergleich: Druckkosten für eine Auflage von 1.000 Exemplaren bei 160 Seiten im Quartformat, vierfarbig, Hardcover, betragen pro Stück etwa 35–50 EUR (Stand 2024). Hinzu kommen Autorenhonorar, Vertriebsmarge und die Vorhaltekosten für verlagsinternes Lektorat. Der Listenpreis von 219,00 EUR entspricht demnach einem branchenüblichen Faktor von 4–6 über den Herstellkosten, der auch für spezialisierte Nischenprodukte typisch ist.
Für den privaten Sammler bedeutet dies: Der Preis ist gerechtfertigt, wenn er einerseits die seltene, weil thematisch fokussierte Zusammenstellung sucht und andererseits Wert auf die physische Qualität (Fadenheftung, schweres Papier) legt. Ein Rabatt von 20–30 % ist gelegentlich über Antiquariate oder Restposten möglich, doch das Neustück mit Zustand „Neu“ garantiert die volle Farbintensität und unbeschädigte Bindung.
Ein Nachteil: Die Auflage ist limitiert – der Verlag hat nach dem ersten Druck 2001 mehrere Nachdrucke veranlasst, aber die letzte Auflage von 2020 scheint bereits vergriffen zu sein. Der angebotene Preis auf dem Zweitmarkt liegt oft zwischen 180 und 250 EUR; 219,00 EUR liegen damit im Mittel. Für den Endkunden ist die Frage relevant, ob das Buch als Investition geeignet ist. Nein, Bildbände historischer Wertpapiere sind in der Regel keine renditeträchtigen Anlagen; ihr Wert bleibt stabil, steigt aber selten über die Inflation hinaus. Der Nutzen liegt im Informationsgehalt und in der optischen Präsentation.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Welche historischen Wertpapiere sind in dem Band enthalten? Werden auch ausländische Zertifikate abgedeckt?
Das Buch stellt ausschließlich deutsche Aktienzertifikate aus der Zeit zwischen 1820 und 1914 dar. Konkret sind 85 Stücke abgebildet, darunter Eisenbahngesellschaften (z. B. Rheinische Eisenbahn, Bayerische Ostbahnen), Bergwerksunternehmen (Harzer Bergbau, Oberharzer Hütten), Banken (Darmstädter Bank, Berliner Handelsgesellschaft) und frühindustrielle Maschinenfabriken (Augsburg-Nürnberg, Henschel & Sohn). Alle Reproduktionen sind mit einem kurzen Text versehen, der Unternehmensgeschichte, Emission und Druckvermerk erklärt. Österreichische oder Schweizer Papiere fehlen; der Fokus liegt auf Aktien der deutschen Territorialstaaten.
2. Sind die abgebildeten Wertpapiere echte Originale oder Faksimiles?
Alle Tafeln zeigen Fotografien von Originalen aus der Privatsammlung von Jakob Schmitz. Es handelt sich nicht um Nachdrucke oder moderne Reproduktionen der Wertpapiere an sich; die Fotos sind digital vom Autor aufgenommen und mit Scannern in 800 dpi Auflösung erfasst. Die Vorlagen stammen aus den 1990er Jahren, als viele dieser Papiere noch auf dem Sammlermarkt verfügbar waren. Die Bildqualität ist hoch; feine Strukturen (Guillochen, Wasserzeichen, Kupferstichlinien) sind auf den Fotos sichtbar. Allerdings gehen die metallischen Pigmente (z. B. Bronze, Goldprägung) durch den Druck im Vierfarb-Offset teilweise verloren – das Buch vermittelt deshalb eine leicht abweichende Farbwiedergabe im Vergleich zum Original unter natürlichem Licht.
3. Welches Zusatzmaterial enthält der Band außer den Tafeln? Gibt es ein Glossar, Literaturverzeichnis oder Index?
Ja, der Bildband enthält ein ausführliches Vorwort (12 Seiten) mit einer Einführung in die Geschichte der Aktiengesellschaften und der Gestaltung von Wertpapierzertifikaten. Am Ende des Buches findet sich ein Anhang mit: einem Abkürzungsverzeichnis, einer tabellarischen Auflistung aller Wertpapiere mit Nennwert, Ausgabedatum und aktueller Seltenheit sowie einer kommentierten Bibliographie zum Thema. Ein Index der Gesellschaftsnamen ist vorhanden, allerdings kein Personenregister. Die gesamte Textmenge umfasst lediglich rund 30 Seiten – das Buch ist primär ein Bildband.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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